Suchfunktion

Wirtschaftslehre

Vorbemerkungen

Eingangsklasse

Vertiefung – Individualisiertes Lernen – Projektunterricht (VIP)

20

Vertiefung

Individualisiertes Lernen

Projektunterricht

z. B.
Übungen
Anwendungen
Wiederholungen
z. B.
Selbstorganisiertes Lernen
Lernvereinbarungen
Binnendifferenzierung
z. B.
Landkarte zu Unternehmen der Region erstellen
Verkaufsgespräche simulieren
Elektronische Einkommensteuererklärung erstellen
Die Themenauswahl des Projektunterrichts hat aus den nachfolgenden Bildungsplaneinheiten unter Beachtung Fächer verbindender Aspekte zu erfolgen.

BPE 1

Grundlagen ökonomischen Handelns

6

Die Schülerinnen und Schüler erläutern volkswirtschaftliche Grundbegriffe und beschreiben deren Zusammenhänge.

BPE 1.1

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben das ökonomische Prinzip und nennen Produktionsfaktoren. Sie begründen die Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns.

Ökonomisches Prinzip

Produktionsfaktoren

Wirtschaftskreislauf
Funktionen und Ziele von Unternehmen, privaten Haushalten, Staat und Kapitalsammelstellen

BPE 2

Rechtliche Grundlagen wirtschaftlichen Handelns

20

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten rechtliche Grundlagen heraus, die ihnen das Handeln als Verbraucherinnen und Verbraucher sowie als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer Sozialen Marktwirtschaft ermöglichen.

BPE 2.1

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben rechtliche Grundbegriffe und beurteilen rechtliche Sachverhalte mithilfe von Gesetzestexten.

Rechtliche Grundbegriffe

  • Rechts- und Geschäftsfähigkeit
  • Arten und Zustandekommen von Rechtsgeschäften

  • Vertragsfreiheit
z. B. Privatautonomie, Kontrahierungszwang
  • Formvorschriften

BPE 2.2

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen einen Arbeitsvertrag sowie einen Kaufvertrag und beschreiben die Erfüllung von Verträgen. Sie beschreiben die Besonderheiten von Fernabsatzverträgen und beurteilen sie aus Verbrauchersicht.

Verpflichtungs- und Erfüllungsgeschäft

Arbeits‑, Kauf- und Fernabsatzvertrag
E-Commerce
vgl. Sozialmanagement, BPE 5
  • Zustandekommen

  • Inhalte
z. B. Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Rechte und Pflichten

BPE 2.3

Die Schülerinnen und Schüler analysieren Störungen bei der Erfüllung eines Kaufvertrages und stellen deren rechtliche Folgen dar.

Kaufvertragsstörungen

  • Schlechtleistung

  • Zahlungsverzug

BPE 3

Finanzen und Steuern

24

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Umgang mit ihren Finanzen und prüfen die Notwendigkeit privater Zusatzversicherungen. Sie setzen sich mit der Entgeltabrechnung auseinander.

BPE 3.1

Die Schülerinnen und Schüler erklären die verschiedenen Abzüge einer Entgeltabrechnung und berechnen das auszuzahlende Entgelt.

Lohnsteuerklassen

Ermittlung der Lohnsteuer
Lohnsteuertabellen
Sozialversicherungen (außer Unfallversicherung)
Beitragsberechnung
Entgeltabrechnung

BPE 3.2

Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine einfache Einkommensteuererklärung und erläutern die Grundsätze der Einkommensbesteuerung.

Einkommensbesteuerung

  • Einkommensarten

  • Einkommensteuertarif
vgl. Steuergerechtigkeit
  • Ermittlung des zu versteuernden Einkommens

  • einfache Einkommensteuererklärung
nur Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit

BPE 3.3

Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die Notwendigkeit privater Zusatzversicherungen und analysieren den individuellen Bedarf. In diesem Zusammenhang erklären sie das Grundprinzip von Versicherungen.

Abgrenzung der Individualversicherungen zur Sozialversicherung
vgl. BPE 7
Versicherungsarten (Personenversicherung, Sachversicherung, Vermögensversicherung)
z. B. private Krankenversicherung, Hausratversicherung, private Haftpflichtversicherung

BPE 3.4

Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Ursachen von Überschuldung privater Haushalte, beschreiben die Folgen und erarbeiten mögliche Lösungsansätze.

Überschuldung privater Haushalte

  • Ermittlung des verfügbaren Einkommens

  • Abgrenzung Verschuldung – Überschuldung
Privatinsolvenz
  • Ursachen und Folgen

  • Hilfsangebote

Jahrgangsstufe 1

Vertiefung – Individualisiertes Lernen – Projektunterricht (VIP)

20

Vertiefung

Individualisiertes Lernen

Projektunterricht

z. B.
Übungen
Anwendungen
Wiederholungen
z. B.
Selbstorganisiertes Lernen
Lernvereinbarungen
Binnendifferenzierung
z. B.
Profilbezogene Preiskalkulation
Besuch Arbeitsgericht
Gespräch mit Gründungsberaterin bzw. Gründungsberater
Besuch von Unternehmen, Gründungszentren und ‑messen
Assessmentcenter simulieren
Die Themenauswahl des Projektunterrichts hat aus den nachfolgenden Bildungsplaneinheiten unter Beachtung Fächer verbindender Aspekte zu erfolgen.

BPE 4

Unternehmensgründung

20

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten individuelle, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte einer Unternehmensgründung heraus. Sie simulieren anhand einer profilbezogenen Geschäftsidee und mithilfe eines Existenzgründungsplans einen Gründungsvorgang.

BPE 4.1

Die Schülerinnen und Schüler analysieren eine Geschäftsidee und beschreiben Gründungsaktivitäten anhand eines Existenzgründungsplans. Sie analysieren die Anforderungen an eine Unternehmerpersönlichkeit und beurteilen diese in Bezug auf sich selbst.

Geschäftsidee
Gründungsberatung
Inhalte eines Gründungsplanes

Persönliche und familiäre Voraussetzungen
z. B. Recherche zum Werdegang bekannter Unternehmerpersönlichkeiten oder durch einen Eignungstest, Planspiel

BPE 4.2

Im Rahmen der Simulation beurteilen die Schülerinnen und Schüler die Marktfähigkeit ihrer Geschäftsidee. In diesem Zusammenhang geben sie die Grundbegriffe des Marketings wieder und arbeiten einen sinnvollen Marketing-Mix heraus. Sie berechnen im Rahmen einer Handelskalkulation einen Listenverkaufspreis und ermitteln unter Berücksichtigung geeigneter Faktoren einen optimalen Standort für ihr Unternehmen.

Grundbegriffe des Marketings

  • Marktanalyse (Marktpotenzial, Marktvolumen, Absatzvolumen)
z. B. Produkt‑, Kunden- und Konkurrenzanalyse
  • Zielgruppe

Marketing-Mix

Handelskalkulation
im Rahmen der Preispolitik
Standortanalyse
im Rahmen der Vertriebspolitik

BPE 4.3

Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Rechtsformen Einzelunternehmen, GbR und GmbH/UG anhand verschiedener Merkmale und ermitteln für ihre Geschäftsidee eine geeignete Rechtsform und Firmierung.

Rechtsformen

  • Mindestkapital
  • Haftung
  • Geschäftsführung
  • Gewinnverteilung

BPE 5

Unternehmensführung an den Beispielen Finanzierung und Personalwesen

30

Die Schülerinnen und Schüler analysieren ausgewählte Handlungssituationen in einem Unternehmen. Sie diskutieren auf Grundlage der Unternehmensziele (vgl. BPE 1) und ethischen Aspekten Entscheidungen, um unternehmerisch zu denken und zu handeln.

BPE 5.1

Die Schülerinnen und Schüler ermitteln den notwendigen Kapitalbedarf und entwickeln unter Beachtung der Kosten, der Sicherheiten und der Unternehmensziele selbstständig Finanzierungsmöglichkeiten anhand konkreter Finanzierungsanlässe. In diesem Zusammenhang diskutieren sie Leasing als eine weitere Finanzierungsoption.

Ermittlung des Kapitalbedarfs
vgl. BPE 4
z. B. für Sachanlagen, Gründungs- und Anlaufkosten
Finanzierung

  • Finanzierungsanlässe (im Überblick)
  • Kreditwürdigkeitsprüfung
  • Kontokorrentkredit

  • Darlehensarten: Fälligkeitsdarlehen, Ratendarlehen, Annuitätendarlehen
Besonderheiten von Verbraucherdarlehensverträgen
  • Kreditsicherheiten: Bürgschaft, Grundschuld, Sicherungsübereignung

  • Leasing

BPE 5.2

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen anhand von Personalbedarfsplanungen personalwirtschaftliche Entscheidungsprozesse von der Personalbeschaffung bis zur Personalfreisetzung unter Berücksichtigung von Mitarbeiter- und Unternehmensbedürfnissen sowie unternehmensethischen Aspekten.

Aufgaben und Ziele des Personalwesens
vgl. BPE 2
vgl. Sozialmanagement, BPE 5
  • quantitative und qualitative Personalbedarfsplanung
z. B. Stellen- und Stellenbesetzungsplan, Stellenbeschreibung
  • Personalbeschaffungsprozess
Stellenausschreibung und Bewerberauswahl
vgl. BPE 2
  • Personalführung und Motivation
eindimensionale Führung, z. B. nach Tannenbaum/Schmidt
zweidimensionale Führung, z. B. nach Blake/Mouton
situative Führung, z. B. nach Hersey/Blanchard
ethische Führung, z. B. nach Treviño, Brown und Hartmann
  • Personalfreisetzung: Kündigungsarten und Kündigungsfristen, allgemeiner und besonderer Kündigungsschutz
Erweiterung um Aufhebungsvertrag möglich

Jahrgangsstufe 2

Vertiefung – Individualisiertes Lernen – Projektunterricht (VIP)

16

Vertiefung

Individualisiertes Lernen

Projektunterricht

z. B.
Übungen
Anwendungen
Wiederholungen
z. B.
Selbstorganisiertes Lernen
Lernvereinbarungen
Binnendifferenzierung
z. B.
Analyse des Wirtschaftsteils einer Tageszeitung mit z. B. Börsennachrichten, DAX
Die Themenauswahl des Projektunterrichts hat aus den nachfolgenden Bildungsplaneinheiten unter Beachtung Fächer verbindender Aspekte zu erfolgen.

BPE 6

Wirtschaftsordnung am Beispiel der Sozialen Marktwirtschaft

14

Die Schülerinnen und Schüler erklären die Notwendigkeit eines staatlichen Ordnungsrahmens als Teil der Gesellschaftsordnung. Dabei arbeiten sie die relevanten Vorgaben des Grundgesetzes heraus. Beispielhaft werden Elemente der Sozialen Marktwirtschaft dargestellt und deren Bedeutung diskutiert. Sie beurteilen aktuelle Probleme und Herausforderungen der Sozialen Marktwirtschaft, die sich aus der Globalisierung und Digitalisierung der Wirtschaft sowie der demografischen Entwicklung der Bevölkerung ergeben.

BPE 6.1

Die Schülerinnen und Schüler erklären prägende Merkmale der Sozialen Marktwirtschaft und beurteilen deren Bedeutung für die Gesellschaft.

Vorgaben des Grundgesetzes
insb. GG Art. 1 – 3, 9, 12, 14, 15, 20, 20a, 28
Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft

  • Tarifrecht
z. B. Tarifflucht
  • Wettbewerbspolitik

  • Finanzierung staatlicher Aufgaben
z. B. Staatsverschuldung

BPE 6.2

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten die Bedeutung des Marktes als Mittelpunkt der Sozialen Marktwirtschaft heraus, analysieren staatliche Eingriffe in die Preisbildung und beurteilen deren Auswirkungen.

Markt, Marktarten und ‑formen
Preisbildung bei vollkommener Konkurrenz

  • tabellarische und grafische Darstellung der Angebots- und Nachfragekurve
  • grafische Darstellung der Verschiebung von Angebots- und Nachfragekurve
ohne Berechnung der Gleichgewichtsmenge bzw. des Gleichgewichtspreises
Marktkonforme und marktkonträre Eingriffe des Staates

BPE 7

Wirtschaftspolitische Ziele und Instrumente in der Sozialen Marktwirtschaft

20

Die Schülerinnen und Schüler erläutern verschiedene wirtschaftspolitische Ziele und erkennen Wechselwirkungen und Folgen der Zielerreichung. Sie erklären die Wirkungsweise verschiedener wirtschaftspolitischer Handlungen und beurteilen die Eignung ausgewählter Instrumente zur Zielerreichung auch unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit und wirtschaftsethischer Aspekte.

BPE 7.1

Die Schülerinnen und Schüler erläutern die Notwendigkeit und Ziele von staatlichen Eingriffen im Rahmen der Wirtschaftspolitik und diskutieren mögliche Folgen dieser Maßnahmen.

Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (magisches Viereck)

Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum

  • Definition Bruttoinlandsprodukt
  • nominales vs. reales Wachstum

  • kritische Würdigung des BIP als Wohlstandsindikator
z. B. Grenzen des Wachstums
  • Konjunkturverlauf und Konjunkturindikatoren
antizyklische Fiskalpolitik
Stabilität des Preisniveaus

  • Preisindex
  • Inflationsrate

Hoher Beschäftigungsstand

  • Arbeitsmarkt
  • Beschäftigungspolitik
z. B. Auswirkungen des Strukturwandels auf den Arbeitsmarkt
Außenwirtschaftliches Gleichgewicht (im Überblick)

BPE 7.2

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Weiterentwicklung wirtschaftspolitischer Zielsetzungen aufgrund veränderter Anforderungen. Sie diskutieren mögliche staatliche Eingriffe zur Zielerreichung und deren Auswirkungen.

Erweiterung des Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes (magisches Sechseck)

Erhalt einer lebenswerten Umwelt

  • externe (soziale) Kosten

  • Emissionshandel und Umweltsteuern

Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung
vgl. BPE 3
  • soziale Sicherung und Gerechtigkeit

  • primäre und sekundäre Einkommensverteilung
  • Probleme und Grenzen des Wohlfahrtsstaats

BPE 8*

Aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr

6

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden gängige Zahlungsmöglichkeiten und wählen situativ sinnvolle Zahlungsmöglichkeiten für verschiedene Anlässe aus.

BPE 8.1

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs und diskutieren anhand konkreter Zahlungsanlässe geeignete Zahlungsarten.

Barzahlung

Bargeldlose Zahlung
z. B. moderne Zahlungssysteme

BPE 9*

Geldanlage und Altersvorsorge

6

Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Notwendigkeit einer ausreichenden Altersvorsorge. Sie unterscheiden verschiedene Sparziele und können sich begründet für eine geeignete Anlageform entscheiden.

BPE 9.1

Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Sparmotive und Möglichkeiten der Geldanlage. Sie beurteilen unter Berücksichtigung verschiedener Sparertypen unterschiedliche Anlageformen.

Sparmotive
Liquidität, Sicherheit, Rentabilität
Anlageziele
Risikostreuung
Ausgewählte Anlageformen
z. B. Termingelder, Fonds, Sonderform Immobilien
Staatliche Förderung
z. B. Bausparen

BPE 10*

Wirtschaftsethik

6

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen wirtschaftliche Fragestellungen anhand ethischer Gesichtspunkte. Sie diskutieren die Rolle der Unternehmungen, des Staates und der privaten Haushalte. Sie sind sich ihrer eigenen Rolle z. B. als Verbraucherinnen und Verbraucher sowie als Bürgerinnen und Bürger bewusst.

BPE 10.1

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln selbstständig eine ethische Urteilsfähigkeit, indem sie das Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ethik anhand eines aktuellen Beispiels beurteilen.

Nachhaltigkeit
Planspiele, z. B. Fischereikonfliktspiel
  • ökologischer Fußabdruck

Gerechtigkeit
z. B. soziale und ökonomische Gerechtigkeit, Generationengerechtigkeit, Chancengleichheit der Geschlechter
Corporate Social Responsibilty
z. B. Umsetzungsbeispiele aus Unternehmen

Operatorenliste

In den Zielformulierungen der Bildungsplaneinheiten werden Operatoren (= handlungsleitende Verben) verwendet. Diese Zielformulierungen (Standards) legen fest, welche Anforderungen die Schülerinnen und Schüler in der Regel erfüllen. Zusammen mit der Zuordnung zu einem der drei Anforderungsbereiche (AFB) dienen Operatoren einer Präzisierung. Dies sichert das Erreichen des vorgesehenen Niveaus und die angemessene Interpretation der Standards.

Anforderungsbereiche
Anforderungsbereich I umfasst die Wiedergabe von Sachverhalten aus einem begrenzten Gebiet im gelernten Zusammenhang und die Beschreibung und Verwendung gelernter und geübter Arbeitsweisen in einem begrenzten Gebiet und einem wiederholenden Zusammenhang.
Anforderungsbereich II umfasst selbstständiges Ordnen, Bearbeiten und Erklären bekannter Sachverhalte, selbstständiges Anwenden des Gelernten auf vergleichbare Sachverhalte und eigenständiges Strukturieren komplexer Texte oder umfassender fachspezifischer Sachverhalte.
Anforderungsbereich III umfasst planmäßiges Verarbeiten komplexer Gegebenheiten mit dem Ziel zu selbstständigen Begründungen, Folgerungen, Lösungsansätzen, Deutungen und Wertungen zu gelangen sowie selbstständiges Auswählen und Anwenden geeigneter Arbeitsmethoden und Darstellungsformen in neuen Situationen und deren Beurteilung.
Operator Erläuterung Zuordnung
AFB

analysieren
wirtschaftliche Sachverhalte aus Materialien kriterien- bzw. aspektorientiert beschreiben und erklären
II
anwenden
grundlegende Arbeitsweisen und Modelle auf unbekannte Sachverhalte bzw. Zusammenhänge übertragen
II
auswerten
Daten oder Einzelergebnisse zu einer abschließenden Gesamtaussage zusammenführen
II
berechnen, ermitteln
Aufgaben anhand vorgegebener Daten und Sachverhalte mit bekannten Operationen lösen
I
beschreiben, darstellen
wesentliche Aspekte eines Sachverhaltes im logischen Zusammenhang unter Verwendung der Fachsprache wiedergeben
I
beurteilen
den Stellenwert von Sachverhalten und Prozessen in einem Zusammenhang bestimmen, um theorie- und kriterienorientiert zu einem begründeten Sachurteil zu gelangen
III
diskutieren
zu einer ökonomischen Problemstellung eine Pro- und Kontra- Argumentation entwickeln, die zu einer begründeten Bewertung führt
III
erklären, erläutern
Sachverhalte durch Wissen und Einsichten in einen Zusammenhang (Theorie, Modell, Regel, Gesetz, Funktionszusammenhang) einordnen und deuten; gegebenenfalls durch zusätzliche Informationen und Beispiele verdeutlichen
II
gestalten
Aufbereiten und adressatenbezogenes, sachlogisch strukturiertes, fachsprachlich korrektes Darstellen der selbstständig entwickelten Ergebnisse
III
herausarbeiten
aus Materialien bestimmte Sachverhalte herausfinden, die nicht explizit genannt werden und Zusammenhänge zwischen ihnen herstellen
II
nennen, wiedergeben, zusammenfassen
Kenntnisse (z. B. Fachbegriffe, Daten, Fakten, Regeln, Modelle) und Aussagen in komprimierter Form unkommentiert darstellen
I
selbstständig entwickeln
zu einem Sachverhalt oder einer Problemstellung ein konkretes Lösungsmodell, eine Gegenposition oder einen Regelungsentwurf begründet entfalten
III
Stellung nehmen
ausgehend vom Sachurteil unter Einbeziehung individueller Wertmaßstäbe zu einem begründeten eigenen Werturteil kommen
III
vergleichen
Sachverhalte gegenüberstellen, um Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten
II
vgl. Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Wirtschaft der KMK i. d. F. vom 16.11.2006


Fußleiste