Suchfunktion

4. Anhang

4.1 Übersicht über das Fach Mathematik

Übersicht über das Fach Mathematik

4.2 Verbindliche Wortliste

Diese mathematischen Begriffe können die Schülerinnen und Schüler am Ende der jeweiligen Klassen 1/2 und 3/4 produktiv verwenden.

Bereich Klassen 1/2 Klassen 3/4
Zahlen und Operationen
Zahldarstellungen und Zahlbeziehungen verstehen gerade Zahl, ungerade Zahl, ist Vorgänger von, ist Nachfolger von, ist die Hälfte von, ist das Doppelte von, ist größer als, ist kleiner als, gleich, Einer, Zehner, Hunderter Nachbarzahlen, Tausender, Zehntausender, Hunderttausender, Million
Rechenoperationen verstehen und beherrschen Umkehraufgabe,
Tauschaufgabe,
Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Rest,
Runden, Überschlag
Raum und Form
sich im Raum orientieren rechts, ist rechts von, links, ist links von, ist über, ist unter, ist auf, ist hinter, ist vor
einfache geometrische Figuren erkennen, benennen und darstellen Viereck, Dreieck, Kreis,
Würfel, Kugel
Rechteck, Quadrat,
Quader, Zylinder,
Ecke, Seite, parallel, senkrecht,
Kante, Fläche
einfache geometrische Abbildungen erkennen, benennen und darstellen Spiegelachse, symmetrisch
Größen und Messen
Größenvorstellungen anbahnen und entwickeln Zentimeter, Meter, Euro, Cent, Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr Kilometer, Millimeter, Sekunde, Tonne, Kilogramm, Gramm, Liter, Milliliter
Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit
aus einfachen Situationen Daten erfassen und darstellen Tabelle, Zeile, Spalte
einfache Zufallsexperimente durchführen möglich, sicher, unmöglich

4.3 Form und Schreibweise der Ziffern

gs-m-03.png

4.4 Verweise

Das Verweissystem im Bildungsplan 2016 unterscheidet zwischen fünf verschiedenen Verweisarten. Diese werden durch unterschiedliche Symbole gekennzeichnet:

Die fünf verschiedenen Verweisarten
anhangverweise-gs-01-icontabelle.png

Die Darstellungen der Verweise weichen im Web und in der Druckfassung voneinander ab.

Darstellung der Verweise auf der Online-Plattform

Verweise auf Teilkompetenzen werden unterhalb der jeweiligen Teilkompetenz als anklickbare Symbole dargestellt. Nach einem Mausklick auf das jeweilige Symbol werden die Verweise im Browser detaillierter dargestellt (dies wird in der Abbildung nicht veranschaulicht):

Darstellung der Verweise in der Webanansicht (Beispiel aus SU 3.1.3.3 „Bauten und Konstruktionen“)
anhangverweise-gs-02-darstellungweb.png

Darstellung der Verweise in der Druckfassung

In der Druckfassung und in der PDF-Ansicht werden sämtliche Verweise direkt unterhalb der jeweiligen Teilkompetenz dargestellt. Bei Verweisen auf andere Fächer ist zusätzlich das Fächerkürzel dargestellt (im Beispiel „KUW“ für „Kunst/Werken“):

Darstellung der Verweise in der Druckansicht (Beispiel aus SU 3.1.3.3 „Bauten und Konstruktionen“)
anhangverweise-gs-03-darstellungdruck.png

Gültigkeitsbereich der Verweise

Sind Verweise nur durch eine gestrichelte Linie von den darüber stehenden Kompetenzbeschreibungen getrennt, beziehen sie sich unmittelbar auf diese.

Stehen Verweise in der letzten Zeile eines Kompetenzbereichs und sind durch eine durchgezogene Linie von diesem getrennt, so beziehen sie sich auf den gesamten Kompetenzbereich.



Gültigkeitsbereich von Verweisen (Beispiel aus M 3.2.2.2 „Geometrische Figuren erkennen, benennen und darstellen“)
anhangverweise-gs-04-gueltigkeitsbereich.png

4.5 Abkürzungen

Leitperspektiven

Allgemeine Leitperspektiven
BNE Bildung für nachhaltige Entwicklung
BTV Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt
PG Prävention und Gesundheitsförderung
Themenspezifische Leitperspektiven
BO Berufliche Orientierung
MB Medienbildung
VB Verbraucherbildung

Fächer der Grundschule

Abkürzung Fach
BSS Bewegung, Spiel und Sport
D Deutsch
E Englisch
F Französisch
KUW Kunst/Werken
M Mathematik
MUS Musik
RAK Altkatholische Religionslehre
RALE Alevitische Religionslehre
REV Evangelische Religionslehre
RISL Islamische Religionslehre sunnitischer Prägung
RJUED Jüdische Religionslehre
RRK Katholische Religionslehre
RSYR Syrisch-Orthodoxe Religionslehre
SU Sachunterricht

4.6 Geschlechtergerechte Sprache

Im Bildungsplan 2016 wird in der Regel durchgängig die weibliche Form neben der männlichen verwendet; wo immer möglich, werden Paarformulierungen wie „Lehrerinnen und Lehrer“ oder neutrale Formen wie „Lehrkräfte“, „Studierende“ gebraucht.

Ausnahmen von diesen Regeln finden sich bei

  • Überschriften, Tabellen, Grafiken, wenn dies aus layouttechnischen Gründen (Platzmangel) erforderlich ist,
  • Funktions- oder Rollenbezeichnungen beziehungsweise Begriffen mit Nähe zu formalen und juristischen Texten oder domänenspezifischen Fachbegriffen (zum Beispiel „Marktteilnehmer“, „Erwerbstätiger“, „Auftraggeber“, „(Ver‑)Käufer“, „Konsument“, „Anbieter“, „Verbraucher“, „Arbeitnehmer“, „Arbeitgeber“, „Bürger“, „Bürgermeister“),
  • massiver Beeinträchtigung der Lesbarkeit.

Selbstverständlich sind auch in all diesen Fällen Personen jeglichen Geschlechts gemeint.

4.7 Besondere Schriftauszeichnungen

Klammern und Verbindlichkeit von Beispielen

Im vorliegenden Fachplan sind einige Begriffe in Klammern gesetzt. Steht vor den Begriffen in Klammern „zum Beispiel“, so dienen die Begriffe lediglich einer genaueren Klärung und Einordnung. Begriffe in Klammern ohne („zum Beispiel“) sind ein verbindlicher Teil der Kompetenzformulierung.

Beispiel 1: „Die Schülerinnen und Schüler können einfache funktionale Zusammenhänge (zum Beispiel Anzahl – Preis) mithilfe von Material veranschaulichen und beschreiben“.
Hier dienen die Beispiele in der Klammer zur Verdeutlichung.

Beispiel 2: „Die Schülerinnen und Schüler können in den vier Grundrechenarten zwischen den Darstellungsebenen wechselseitig übersetzen (Zahlensatz, Handlung, Sprache, Zeichnung)“.
Hier sind die Begriffe verbindlicher Teil der Kompetenzformulierung. 


Fußleiste