Die Schülerinnen und Schüler nehmen eigene Erfahrungen wahr und vergleichen sie mit denen anderer Menschen. Sie stellen Beziehungen zwischen eigenen Erlebnissen, Erfahrungen beziehungsweise Fragen und biblischen sowie anderen Texten her. Sie setzen sich mit Situationen des eigenen Lebens und des Lebens anderer auseinander.
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Denkanstöße |
Teilkompetenzen |
| Die Schülerinnen und Schüler können | |
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Prägungen der Kultur durch biblische Einflüsse |
„Wie ist unsere Kultur von der Bibel und dem Christentum geprägt?“ z. B. Christentum als Beitrag zur „Verzauberung der Welt“ (Jörg Lauster) z. B. Bildende Kunst, Musik, Literatur, Architektur, Sprache, Werbung z. B. Diskussion um Leitkultur und die christliche Prägung Europas vgl. BPE 7 |
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(1)
vom Umgang mit eigenen Erfahrungen von Freude und Glück, Gelingen und Scheitern, Leid und Tod, Schuld und Vergebung erzählen |
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Wie werden im Religionsunterricht die Erfahrungen der Kinder mit Anderssein (zum Beispiel ausgegrenzt sein, klein sein, gehandicapt sein, anderer Herkunft sein oder den Anforderungen nicht genügen) aufgenommen und in Beziehung zu biblischen Texten gesetzt? Welche Möglichkeiten haben die Kinder, das biblische Motiv „Zuspruch“ (angenommen, geliebt sein) und „Anspruch“ (andere annehmen, Liebe weitergeben, Verantwortung übernehmen) in ihrem Leben zu entdecken? Wie spüren und erfahren die Kinder, dass die Liebe Gottes nicht an Bedingungen geknüpft ist? |
(2)
biblische (zum Beispiel Jakob und Esau, 1. Mose 25-35 in Auszügen; Maria und Martha, Lk 10,38-41; Sturmstillung, Mk 4,35-41; Röm 12,15; Röm 8,38-39) und andere Texte zu menschlichen Erfahrungen und Fragen in Beziehung setzen |
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Welche unterschiedlichen Gestaltungsformen für die Lebenswege und Lebensgeschichten von Menschen aus Vergangenheit und Gegenwart werden angeboten (zum Beispiel Legebild, Collage, Fotogeschichte, Trickfilm, Comic)? Wie werden die Kinder ermutigt, sich und andere auch in ihrer Begrenztheit anzunehmen sowie gut für sich selbst und für andere zu sorgen? Welche Vorbilder und Maßstäbe, auch im Umgang mit Medien, erleben Kinder im Religionsunterricht? Wie werden örtliche Gegebenheiten einbezogen (zum Beispiel Patenschaften, Streitschlichter, Altenheim, (inklusive) Einrichtungen für Menschen mit Behinderung)? Wie wird generationenverbindendes Lernen ermöglicht? |
(3)
eine veränderte Lebensdeutung durch die Erfahrung von Gottes Zuwendung darstellen und beschreiben (Martin Luther sowie zum Beispiel Gleichnis vom gütigen Vater, Lk 15,11-24; Menschen heute) |
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(4)
Bedingungen für ein gelingendes Miteinander erläutern |
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Verweise auf die Fächer Altkatholische und Syrisch-Orthodoxe Religionslehre sind aufgrund weitgehender Übereinstimmung in die Verweise auf das Fach Katholische Religionslehre mit eingeschlossen.