Die Schülerinnen und Schüler können ausgehend von alltäglichen Codierungen aus ihrem Lebensumfeld (zum Beispiel KFZ-Kennzeichen, Erzeugercode Hühnerei, Barcodes) Elemente der zugrundeliegenden Codierungsvorschriften herausarbeiten. Sie können vorgegebene Codierungen (zum Beispiel Morsecode) anwenden. Sie lernen erste einfache Codierungen durch 0-1-Folgen (zum Beispiel Binärsystem, ASCII-Code) kennen und erfahren dabei an Beispielen, dass Informationen von Maschinen nur dann gespeichert, automatisch verarbeitet oder übertragen werden können, wenn sie in Form von digitalen Daten vorliegen. Allgegenwärtige Größenangaben von Datenmengen (zum Beispiel „8 GB“) erlangen so eine Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler bekommen eine erste Vorstellung davon, dass alle Dateien in Bitfolgen codierte Daten sind.
| Informatik (Aufbaukurs Informatik Klasse 7) |
| Leitgedanken zum Kompetenzerwerb |
Prozessbezogene Kompetenzen
zurücksetzen
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Leitperspektiven [+]
Leitperspektiven [-]
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| Die Schülerinnen und Schüler können |
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(1)
Beispiele zur Verwendung von Codierungen im Alltag nennen (zum Beispiel Raumnummer, Barcode, QR-Code, KFZ-Kennzeichen, Erzeugercode Hühnerei, Datumsschreibweise etc.) |
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BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_05, BO_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_03, BP2016BW_ALLG_GYM_CH_IK_8-9-10_01_01_03, BP2016BW_ALLG_GYM_CH_IK_8-9-10_02_02_04, BP2016BW_ALLG_GYM_CH_IK_8-9-10_02_02_05, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_04_00_02, BP2016BW_ALLG_GYM_D_IK_5-6_01_03_07, BP2016BW_ALLG_GYM_MUS_IK_5-6_02_00_01, BP2016BW_ALLG_GYM_MUS_IK_5-6_02_00_03, BP2016BW_ALLG_GYM_NWT_IK_8-9-10_04_03_01
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(2)
Codierungsvorschriften und deren zugrundeliegende Prinzipien an Beispielen erläutern |
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BP2016BW_ALLG_GYM_MUS_IK_5-6_02_00_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_03, BP2016BW_ALLG_GYM_MUS_IK_5-6_02_00_03, BP2016BW_ALLG_GYM_NWT_IK_8-9-10_04_03_01
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(3)
erklären, dass Informationen auf unterschiedliche Art und Weise codiert werden können (zum Beispiel Textcodierung als Morsecode, Blindenschrift, ASCII, Flaggensignale etc.) und den Nutzen unterschiedlicher Codierungen an Anwendungsfällen erläutern |
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BP2016BW_ALLG_GYM_M_IK_5-6_01_00_10, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_03, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_02
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(4)
Datenmengen als „Länge einer Bitfolge“ erklären und mithilfe der Einheiten Bit, Byte, Kilobyte etc. beschreiben |
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MB_08, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_03_02, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_03_03, BP2016BW_ALLG_GYM_M_IK_5-6_02_00_04, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_02_04
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(5)
natürliche Zahlen (im Bereich 0–255) mithilfe des Binärsystems als Bitfolge darstellen, Bitfolgen als Zahlen interpretieren und das Prinzip des Binärsystems erklären |
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BP2016BW_ALLG_GYM_M_IK_5-6_01_00_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_04_02
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(6)
Texte oder Bilder nach einer vorgegebenen (De‑)Codierungsvorschrift in eine Bitfolge überführen und umgekehrt |
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BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_02_00_02, MB_08
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(7)
eigene Codierungsvorschriften zur Speicherung von vorgegebenen Informationen – auch in Bitfolgen – entwerfen |
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BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_02_00_05, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_02_00_04, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_02_03, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_02_10, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_02_01, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_02_05, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_03_00_03
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(8)
den Zusammenhang zwischen Größe des Zeichenvorrats, Codelänge und Anzahl der möglichen Codewörter anhand verschiedener – auch eigener – Beispiele (zum Beispiel Zahlenschloss, PIN, Passwort, KFZ-Kennzeichen etc.) erläutern und berechnen |
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BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_04_00_03, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_04_00_01, MB_08, BP2016BW_ALLG_GYM_M_IK_7-8_05_00_10, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_IK_7_04_00_02, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_02_02, BP2016BW_ALLG_GYM_INF7_PK_02_06
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