3.1 Klassen 5/6
Siehe Bildungsplan des Gymnasiums
3.2 Klassen 7/8
Siehe Bildungsplan des Gymnasiums
3.3 Klassen 9/10
Siehe Bildungsplan des Gymnasiums
3.4 Klasse 11
3.4.1 Soziokulturelles Orientierungswissen / Themen
3.4.2 Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen der Auseinandersetzung mit frankophonen Sprachräumen verschiedene kulturell geprägte Perspektiven wahr und begegnen ihnen mit Empathie und Toleranz. Sie reflektieren diese Perspektiven auch im Vergleich mit der eigenen kulturellen Prägung. Sie sind in der Lage, den kulturellen Standpunkt zu wechseln und in interkulturellen Begegnungen vermittelnd zu wirken.
3.4.3 Funktionale kommunikative Kompetenz
3.4.3.1 Hör-/Hörsehverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können relevante Informationen und auch ausgewählte Einzelinformationen bei vertrauten Themen verstehen, wenn überwiegend français standard gesprochen wird.
Für den angemessenen Schwierigkeitsgrad der Texte sind folgende Aspekte von Bedeutung: weitgehende Vertrautheit mit dem Thema, frequente beziehungsweise transparente Lexik, weitgehende Redundanz von Bild und Ton, Anzahl und Simultaneität der Sprecherinnen und Sprecher, Sprechgeschwindigkeit.
3.4.3.2 Leseverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können leicht adaptierte sowie authentische fiktionale und nichtfiktionale Texte (wie zum Beispiel Auszüge aus literarischen Werken) verstehen und gegebenenfalls unter Anleitung deuten.
Für den angemessenen Schwierigkeitsgrad der Texte sind folgende Aspekte von Bedeutung: Länge, vertraute Inhalte und auch solche, die den Lesererwartungen gegebenenfalls zuwiderlaufen und eventuell konkurrierende Informationen enthalten, Textsorte und -struktur, teilweise unbekannte Lexik, teilweise komplexere syntaktische Strukturen.
Die Schülerinnen und Schüler lesen mindestens eine authentische oder didaktisierte Ganzschrift. Dabei trainieren sie über das Leseverstehen hinausgehende kommunikative Kompetenzen und erwerben integrativ weitere sprachliche Mittel.
3.4.3.3 Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, den eigenen Standpunkt vertreten und angemessen interagieren. Diese Kommunikation kann auch im digitalen Raum stattfinden.
3.4.3.4 Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler können eigene Erfahrungen sowie Überlegungen zu vertrauten und gegebenenfalls auch weniger vertrauten Themen strukturiert und teilweise auch detailliert darstellen. Sie sind in der Lage, diese zunehmend differenziert zu begründen. Diese Kommunikation kann auch im digitalen Raum stattfinden.
3.4.3.5 Schreiben
Die Schülerinnen und Schüler können klar strukturierte und zunehmend differenzierte Texte zu vertrauten Themen verfassen. Dies gilt sowohl für die Kommunikation zwischen mehreren Partnern als auch für das Verfassen von Texten, die keine direkte Reaktion beabsichtigen. Sie verfügen über Strategien zur Steuerung des Schreibprozesses.
3.4.3.6 Mediation
Die Schülerinnen und Schüler können in Mediationssituationen – auch unter Anwendung von Hilfsmitteln und Strategien – relevante, überwiegend vertraute Inhalte in die jeweils andere Sprache sowie Äußerungen innersprachlich in ein anderes Register übertragen. Dies erfolgt mündlich und schriftlich sach-, situations- und zunehmend adressatengerecht. Dabei erläutern sie bei Bedarf interkulturelle Unterschiede und sichern somit gegenseitiges Verständnis.
Die Anforderungen ergeben sich aus der Vertrautheit mit den zu mittelnden Informationen, der Richtung, in welche die Sprachmittlung erfolgt, sowie gegebenenfalls aus dem Wechsel zwischen verschiedenen sprachlichen Repräsentationsformen (zum Beispiel vom Hören zum Schreiben, vom Lesen zum Sprechen).
3.4.3.7 Verfügen über sprachliche Mittel: Lexik
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein differenziertes rezeptives und produktives lexikalisches Repertoire (Chunks, Kollokationen, Einzelwörter), das es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen zu bewältigen, sich sachgerecht zu äußern sowie sich mit weitgehend vertrauten Themen auseinanderzusetzen. Die in den vorangehenden Stufen erworbene Lexik wird spiralcurricular wiederholt, erweitert und gefestigt. Dabei sollten die vereinfachenden Regeln der französischen Orthographiereform von 1990 berücksichtigt werden.
3.4.3.8 Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
Die Schülerinnen und Schüler können die bis in den Klassen 9/10 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und beim Sprechen und Schreiben auch durch Wiederholung und Festigung hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Klasse 11 haben sie dieses Strukturrepertoire um einige zusätzliche frequente Strukturen erweitert.
Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht wird. Die Grammatik hat für die Realisierung kommunikativer Teilkompetenzen dienende Funktion. Die gelingende Kommunikation steht dabei im Vordergrund.
3.4.3.9 Verfügen über sprachliche Mittel: Aussprache
Die Schülerinnen und Schüler können bekannte Wörter und Redewendungen korrekt aussprechen. Sie kennen die französischen Lautmuster und die Prosodie und wenden diese auch in unbekannten Texten weitgehend korrekt an. Dabei kann es durch den sprachlichen Hintergrund der Schülerin oder des Schülers zu leichten Einflüssen auf die Aussprache kommen, ohne dass jedoch die Verständlichkeit beeinträchtigt wird.
3.4.4 Text- und Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können auch längere didaktisierte und kürzere authentische Texte zu persönlich und gesellschaftlich relevanten Themen erschließen und analysieren sowie die daraus resultierenden Ergebnisse für die eigene Textproduktion nutzen.
Die Text- und Medienkompetenz baut auf den interkulturellen rezeptiven, produktiven und mittelnden Kompetenzen auf und verknüpft diese mit dem Ziel einer vertieften Auseinandersetzung und dem Aufbau von literarisch-ästhetischer Kompetenz.
Es wird ein erweiterter Textbegriff zugrunde gelegt: Als „Text“ werden demnach alle mündlichen, schriftlichen, visuellen und multimodalen Produkte in ihrem jeweiligen kulturellen und medialen Kontext verstanden, die analog oder digital vermittelt werden.
Für den Schwierigkeitsgrad der Texte gelten die jeweiligen Hinweise unter „Leseverstehen“ und „Hör‑/Hörsehverstehen“. Der Anspruch an die zu produzierenden Texte ergibt sich aus den Kompetenzbeschreibungen der Bereiche „Schreiben“ und „Sprechen“.
3.5 Klassen 12/13 (Leistungsfach)
3.5.1 Soziokulturelles Orientierungswissen / Themen
3.5.2 Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen der Auseinandersetzung mit frankophonen Sprachräumen verschiedene kulturell geprägte Perspektiven wahr und reflektieren sie. Sie können diese hinsichtlich ihrer soziokulturellen und historischen Bedingtheit verstehen und erklären.
3.5.3 Funktionale kommunikative Kompetenz
3.5.3.1 Hör-/Hörsehverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können relevante Informationen und ausgewählte Einzelinformationen auch bei weniger vertrauten Themen verstehen, wenn überwiegend français standard gesprochen wird.
Für den angemessenen Schwierigkeitsgrad der Texte sind folgende Aspekte von Bedeutung: auch geringe Vertrautheit mit dem Thema, Menge und Art der unbekannten Lexik, Grad der Abweichung vom français standard, Divergenz von Bild und Ton, Anzahl und Simultaneität der Sprecherinnen und Sprecher, Sprechgeschwindigkeit, Nebengeräusche.
3.5.3.2 Leseverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können nichtfiktionale Texte aus verschiedenen Bereichen sowie fiktionale Texte der frankophonen Literatur ab dem 17. Jahrhundert verstehen und zunehmend selbstständig deuten.
Für den angemessenen Schwierigkeitsgrad der Texte sind folgende Aspekte von Bedeutung: Länge, auch weniger vertraute Inhalte von historischer oder aktueller Relevanz, die den Lesererwartungen gegebenenfalls zuwiderlaufen und eventuell konkurrierende Informationen enthalten, hohe Informationsdichte, mitunter nur indirekt erschließbare Informationen, Textsorte und -struktur, Art der Gestaltungsmittel, teilweise unbekannte Lexik und komplexere syntaktische Strukturen.
Die Schülerinnen und Schüler lesen insgesamt mindestens zwei literarische Ganzschriften.
3.5.3.3 Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können sich an Gesprächen auch zu abstrakten und – in einzelnen Fällen – weniger vertrauten Themen situations- und adressatengerecht beteiligen und den eigenen Standpunkt differenziert begründen. Diese Kommunikation kann auch im digitalen Raum stattfinden.
3.5.3.4 Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler können eigene Erfahrungen und Standpunkte zu auch weniger vertrauten Themen klar strukturiert und detailliert darstellen und differenziert begründen. Diese Kommunikation kann auch im digitalen Raum stattfinden.
3.5.3.5 Schreiben
Die Schülerinnen und Schüler können klar strukturierte, differenzierte Texte zu einem breiten Spektrum von Themen verfassen. Dies gilt sowohl für die Kommunikation zwischen mehreren Partnern als auch für das Verfassen von Texten, die keine direkte Reaktion beabsichtigen. Sie verfügen über vielfältige Strategien zur Steuerung des Schreibprozesses.
3.5.3.6 Mediation
Die Schülerinnen und Schüler können auch in anspruchsvollen Mediationssituationen relevante, vertraute und weniger vertraute Inhalte in die jeweils andere Sprache sowie innersprachlich in ein anderes Register übertragen, auch unter Anwendung von Hilfsmitteln und Strategien. Dies erfolgt mündlich und schriftlich sach-, situations- und adressatengerecht. Dabei erläutern sie bei Bedarf interkulturelle Unterschiede und sichern somit gegenseitiges Verständnis. Die Anforderungen ergeben sich aus der Vertrautheit mit den zu mittelnden Informationen, der Richtung, in welche die Sprachmittlung erfolgt, sowie gegebenenfalls aus dem Wechsel zwischen verschiedenen sprachlichen Repräsentationsformen (zum Beispiel vom Hören zum Schreiben, vom Lesen zum Sprechen).
3.5.3.7 Verfügen über sprachliche Mittel: Lexik
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein umfangreicheres rezeptives und produktives lexikalisches Repertoire (Chunks, Kollokationen, Einzelwörter), das es ihnen ermöglicht, sich auch mit weniger vertrauten Themen und Themen von allgemeinem Interesse auseinanderzusetzen. Die in den vorangehenden Stufen erworbene Lexik wird spiralcurricular wiederholt, erweitert und gefestigt. Dabei sollten die vereinfachenden Regeln der französischen Orthographiereform von 1990 berücksichtigt werden.
3.5.3.8 Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
Die Schülerinnen und Schüler können ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen und auch komplexere Strukturen (im Bereich der Tempora und Modi, der Textkohärenz und Satzverknüpfung) verwenden. Die bisher erlernten Strukturen werden spiralcurricular wiederholt, gefestigt, erweitert und vertieft. Die Grammatik hat für die Realisierung kommunikativer Teilkompetenzen dienende Funktion. Die gelingende Kommunikation steht dabei im Vordergrund.
3.5.3.9 Verfügen über sprachliche Mittel: Aussprache
Die Schülerinnen und Schüler können bekannte Wörter und Redewendungen korrekt aussprechen. Sie kennen die französischen Lautmuster und die Prosodie und wenden diese auch in unbekannten Texten korrekt an. Einflüsse durch den sprachlichen Hintergrund beeinträchtigen die Verständlichkeit nicht.
3.5.4 Text- und Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können authentische Texte zu persönlich und gesellschaftlich relevanten Themen erschließen und analysieren sowie die daraus resultierenden Ergebnisse für die eigene Textproduktion nutzen.
Die Text- und Medienkompetenz baut auf den interkulturellen rezeptiven, produktiven und mittelnden Kompetenzen auf und verknüpft diese mit dem Ziel einer vertieften Auseinandersetzung und dem Aufbau von literarisch-ästhetischer Kompetenz.
Es wird ein erweiterter Textbegriff zugrunde gelegt: Als „Text“ werden demnach alle mündlichen, schriftlichen, visuellen und multimodalen Produkte in ihrem jeweiligen kulturellen und medialen Kontext verstanden, die analog oder digital vermittelt werden. Für den Schwierigkeitsgrad der Texte gelten die jeweiligen Hinweise unter „Leseverstehen“ und „Hör‑/Hörsehverstehen“. Der Anspruch an die zu produzierenden Texte ergibt sich aus den Kompetenzbeschreibungen der Bereiche „Schreiben“ und „Sprechen“.
3.6 Klassen 12/13 (Basisfach)
3.6.1 Soziokulturelles Orientierungswissen / Themen
3.6.2 Interkulturelle kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen der Auseinandersetzung mit frankophonen Sprachräumen verschiedene kulturell geprägte Perspektiven wahr und reflektieren sie. Sie können diese hinsichtlich ihrer soziokulturellen und historischen Bedingtheit verstehen und erklären.
3.6.3 Funktionale kommunikative Kompetenz
3.6.3.1 Hör-/Hörsehverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können relevante Informationen und ausgewählte Einzelinformationen punktuell auch bei weniger vertrauten Themen verstehen, wenn überwiegend français standard gesprochen wird.
Für den angemessenen Schwierigkeitsgrad der Texte sind folgende Aspekte von Bedeutung: auch geringe Vertrautheit mit dem Thema, Menge und Art der unbekannten Lexik, Grad der Abweichung vom français standard, Divergenz von Bild und Ton, Anzahl und Simultaneität der Sprecherinnen und Sprecher, Sprechgeschwindigkeit, Nebengeräusche.
3.6.3.2 Leseverstehen
Die Schülerinnen und Schüler können nichtfiktionale Texte aus verschiedenen Bereichen und auch fiktionale Texte der frankophonen Literatur (gegebenenfalls auch von vor dem 20. Jahrhundert) verstehen und zunehmend selbstständig deuten.
Für den angemessenen Schwierigkeitsgrad der Texte sind folgende Aspekte von Bedeutung: Länge, in Einzelfällen auch weniger vertraute Inhalte von historischer oder aktueller Relevanz, die den Lesererwartungen gegebenenfalls zuwiderlaufen und eventuell konkurrierende Informationen enthalten, auch mit hoher Informationsdichte, mitunter nur indirekt erschließbare Informationen, Textsorte und -struktur, teilweise unbekannte Lexik und komplexere syntaktische Strukturen. Die Schülerinnen und Schüler lesen mehrere literarische Werke.
3.6.3.3 Sprechen – an Gesprächen teilnehmen
Die Schülerinnen und Schüler können sich an Gesprächen auch zu abstrakten und – in einzelnen Fällen – weniger vertrauten Themen situations- und adressatengerecht beteiligen und den eigenen Standpunkt differenziert begründen. Diese Kommunikation kann auch im digitalen Raum stattfinden.
3.6.3.4 Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler können eigene Erfahrungen und Standpunkte zu auch weniger vertrauten Themen klar strukturiert und detailliert darstellen und differenziert begründen. Diese Kommunikation kann auch im digitalen Raum stattfinden.
3.6.3.5 Schreiben
Die Schülerinnen und Schüler können klar strukturierte, differenzierte Texte zu verschiedenen, in Einzelfällen auch weniger vertrauten Themen verfassen. Dies gilt sowohl für die Kommunikation zwischen mehreren Partnern als auch für das Verfassen von Texten, die keine direkte Reaktion beabsichtigen. Sie verfügen über vielfältige Strategien zur Steuerung des Schreibprozesses.
3.6.3.6 Mediation
Die Schülerinnen und Schüler können auch in anspruchsvollen Mediationssituationen relevante, vertraute und weniger vertraute Inhalte in die jeweils andere Sprache sowie innersprachlich in ein anderes Register übertragen, auch unter Anwendung von Hilfsmitteln und Strategien. Dies erfolgt mündlich und schriftlich sach-, situations- und adressatengerecht. Dabei erläutern sie bei Bedarf interkulturelle Unterschiede und sichern somit gegenseitiges Verständnis. Die Anforderungen ergeben sich aus der Vertrautheit mit den zu mittelnden Informationen, der Richtung, in welche die Sprachmittlung erfolgt, sowie gegebenenfalls aus dem Wechsel zwischen verschiedenen sprachlichen Repräsentationsformen (zum Beispiel vom Hören zum Schreiben, vom Lesen zum Sprechen).
3.6.3.7 Verfügen über sprachliche Mittel: Lexik
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein erweitertes rezeptives und produktives lexikalisches Repertoire (Chunks, Kollokationen, Einzelwörter), das es ihnen ermöglicht, sich in Einzelfällen auch mit weniger vertrauten Themen und Themen von allgemeinem Interesse auseinanderzusetzen. Die in den vorangehenden Stufen erworbene Lexik wird spiralcurricular wiederholt, erweitert und gefestigt. Dabei sollten die vereinfachenden Regeln der französischen Orthographiereform von 1990 berücksichtigt werden.
3.6.3.8 Verfügen über sprachliche Mittel: Grammatik
Die Schülerinnen und Schüler können ein gefestigtes Repertoire der grundlegenden grammatischen Strukturen für die Realisierung ihrer Sprech- und Schreibabsichten nutzen und auch komplexere Strukturen (im Bereich der Tempora und Modi, der Textkohärenz und Satzverknüpfung) verwenden. Die bisher erlernten Strukturen werden spiralcurricular wiederholt, gefestigt, erweitert und vertieft. Die Grammatik hat für die Realisierung kommunikativer Teilkompetenzen dienende Funktion. Die gelingende Kommunikation steht dabei im Vordergrund.
3.6.3.9 Verfügen über sprachliche Mittel: Aussprache
Die Schülerinnen und Schüler können bekannte Wörter und Redewendungen korrekt aussprechen. Sie kennen die französischen Lautmuster und die Prosodie und wenden diese auch in unbekannten Texten korrekt an. Einflüsse durch den sprachlichen Hintergrund beeinträchtigen die Verständlichkeit nicht.
3.6.4 Text- und Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler können authentische Texte zu persönlich und gesellschaftlich relevanten Themen erschließen und analysieren sowie die daraus resultierenden Ergebnisse für die eigene Textproduktion nutzen.
Die Text- und Medienkompetenz baut auf den interkulturellen rezeptiven, produktiven und mittelnden Kompetenzen auf und verknüpft diese mit dem Ziel einer vertieften Auseinandersetzung und dem Aufbau von literarisch-ästhetischer Kompetenz.
Es wird ein erweiterter Textbegriff zugrunde gelegt: Als „Text“ werden demnach alle mündlichen, schriftlichen, visuellen und multimodalen Produkte in ihrem jeweiligen kulturellen und medialen Kontext verstanden, die analog oder digital vermittelt werden. Für den Schwierigkeitsgrad der Texte gelten die jeweiligen Hinweise unter „Leseverstehen“ und „Hör‑/Hörsehverstehen“. Der Anspruch an die zu produzierenden Texte ergibt sich aus den Kompetenzbeschreibungen der Bereiche „Schreiben“ und „Sprechen“.