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Sport

Vorbemerkungen

Klassen 8 – 10

Vertiefung – Individualisiertes Lernen – Projektunterricht (VIP)

60

Vertiefung

Individualisiertes Lernen

Projektunterricht

z. B.
Übungen
Anwendungen
Wiederholungen
z. B.
Selbstorganisiertes Lernen
Lernvereinbarungen
Binnendifferenzierung
z. B.
Entwicklung und Nutzung eines Sportportfolios, Trainingstagebuchs, z. B. mit allen Ausdauerleistungen in den Klassen 8 bis 10
Kooperation mit Behinderten- und Rehabilitationssportverband (z. B. Rollstuhlbasketball) oder Lebenshilfe e. V.
Planung und Durchführung eines Wettkampfs/Turniers, z. B. leichtathletischer Wettkampf, Mannschaftsspiel-Turnier (Bundesjugendspiele)
Planung und Durchführung einer Tanzaufführung
Besuch einer Leistungssport-Veranstaltung
Besuch eines Tanzevents, einer Tanzveranstaltung oder eines Balletts
Besuch einer Turnhalle mit spezifischer Ausstattung (Tumbling-Bahn, Schnitzelgrube…) einer Kletter- bzw. Boulderhalle, einer Parkourhalle
Hip-Hop als fächerverbindendes Thema in Kunst, Musik, Deutsch, Englisch und Geschichte mit Gemeinschaftskunde
Verknüpfung spielspezifischer Elemente aus Fußball und Basketball mit Hip-Hop-Bewegungen und Musik
Besuch/Unterricht bei Olympiastützpunkten (z. B. Schwimmhalle, Leichtathletik)
Besuch eines Kraftraums oder Fitnessstudios (auch im Rahmen einer Sport-AG)
Kooperation Schule-Verein, z. B. fächerübergreifender Unterricht
Die Themenauswahl des Projektunterrichts hat aus den nachfolgenden Bildungsplaneinheiten unter Beachtung Fächer verbindender Aspekte zu erfolgen.

BPE 1*

Laufen, Springen, Werfen; Bewegen an Geräten; Bewegen im Wasser; Tanzen, Gestalten, Darstellen; Fitness entwickeln

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Die Schülerinnen und Schüler erfahren in den Bereichen „Laufen, Springen, Werfen“, „Bewegen an Geräten“, „Bewegen im Wasser“, „Tanzen, Gestalten, Darstellen“ ihre Bewegungs- und Belastungsreize zunehmend sportartspezifisch, mit höherem Schwierigkeitsgrad und ihrer individuellen Entwicklung angepasst.
Im Bereich „Fitness entwickeln“ erbringen sie entwicklungsgemäße koordinative und konditionelle Leistungen, wenden Trainingsmethoden an und erkennen, dass regelmäßiges Training ihre Fitness beeinflusst. Praxisbegleitend erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse des Bewegungslernens und des sportlichen Trainings. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass die Erhaltung der Gesundheit (körperlich, geistig, emotional) ein lebenslanger Prozess ist, den jeder selbst verantwortet.

BPE 1.1

Laufen, Springen, Werfen:
Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Laufen, Springen, Werfen über ein erweitertes Bewegungsrepertoire, erweiterte Bewegungssensibilität und zunehmend bessere Bewegungsqualität. Zudem erkennen sie durch die Mess- und Vergleichbarkeit leichtathletischer Aufgabenstellungen ihre individuellen Leistungsfortschritte und erfassen die Bedeutung des Übens und Trainierens.

Sprint:
unter Berücksichtigung grundlegender Technikmerkmale schnell laufen
spielerisches Sprinttraining, Lauf-ABC
über Hindernisse laufen
Sprung:
unter Berücksichtigung grundlegender Technikmerkmale hoch und weit springen
aus einem bogenförmigen Anlauf hoch springen
die Anlaufgeschwindigkeit in einen weiten Sprung umsetzen
Wurf und Stoß:
unter Berücksichtigung grundlegender Technikmerkmale weit werfen und stoßen
als Ergänzung auch: unter Berücksichtigung der entsprechenden Technikmerkmale weit schleudern
Wettkampfgerechte Ausführung jeweils einer Disziplin aus zwei der drei Bereiche Sprint, Sprung und Wurf

30-Minuten ohne Unterbrechung in gleichmäßigem Tempo laufen
z. B. spielerische Ausdauer; Orientierungslauf, Pyramidenläufe, Zeitschätzläufe, Intervallläufe; Shuttle-Run
In Klasse 10, Mädchen:
44,1 km/30 Min (entspricht 7 Min 18 Sek. pro km)
In Klasse 10, Jungen:
4,7 km/30 Min (entspricht 6 Min 23 Sek. pro km)
Beschreibung der Vorgänge im Körper im Zusammenhang mit Belastung und Erholung
vgl. Fitness, vgl. Klasse 5-6
z. B. Puls, Atmung
Realistische Einschätzung der eigenen Leistung

Beschreibung und Dokumentation der eigenen Leistungsentwicklung
z. B. durch ein Trainingstagebuch, Sportportfolio

BPE 1.2

Bewegen an Geräten:
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über eine breite Bewegungsvielfalt im Bereich der turnerischen Grundtätigkeiten und Fertigkeiten, des Freien Turnens sowie über eine verbesserte Körperwahrnehmung und Koordination. Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Repertoire turnerischer Fertigkeiten. Mit wagnisreichen Bewegungsanforderungen gehen sie verantwortungsbewusst um. Beim gegenseitigen Helfen und Sichern zeigen sie ihre Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten.

Ausführung der motorischen Grundformen unter variablen Bedingungen
z. B. Stützen, Rollen, Springen, Landen, Hängen, Hangeln, Pendeln, Schwingen, Balancieren, Drehen, Klettern, Überschlagen
variable Bedingungen
z. B. rückwärts, schmaler, höher, instabil
möglich in Circuit Form, Geräteparcours, Parkour …
Verbesserung der turnspezifischen Lern-und Leistungsvoraussetzungen

Körperhaltungen und Körperpositionen
turnspezifische konditionelle Fähigkeiten
turnspezifische Haltungsschulung mit dem Schwerpunkt der Rumpfstabilisierung
Spannungs - und Haltungsschulung im Rahmen von turnspezifischem Kraft- und Beweglichkeitstraining, auch im Rahmen des Aufwärmens und in Circuit-Form.
z. B. Stützpositionen und Liegestützvarianten, Schiffchenpositionen
Beine anheben aus dem Hang, Klimmhang, Klimmzüge und Seilklettern mit und ohne Beine
Ausführung von turnerischen Basisfertigkeiten aus unterschiedlichen Strukturgruppen an mindestens zwei verschiedenen Geräten. Dabei erfolgt der Einsatz von vielfältigen Gerätehilfen
z. B. Boden: Rollen, Sprungrolle, Handstand mit Varianten, Rad
Sprung: Hockwende, Hocke, Grätsche
Schaukelringe: Schwingen, Drehungen, Kipplagen, Abgänge
Barren: Schwingen im Querstütz, Kehren, Wenden, Kippe aus dem Kipphang
Schwebebalken: Gehen, Drehungen, Sprünge, Gleichgewichtsschulung für Jungen und für Mädchen
Reck: Hüft-Aufschwung, Hüft-Umschwung, Felgunterschwung, Schwingen im Langhang
Gerätehilfen und Gerätehöhen sind an den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler und die Komplexität der Übungen anzupassen
Ausführung von zwei verschiedenen komplexen Turnfertigkeiten unter erleichterten Bedingungen
erleichterte Bedingungen, z. B. Minitrampolin, (Doppel‑) Reutherbrett, Mattenberge mit Weichbodenmatten, erhöhte Absprünge, erleichterte Bedingungen sind auch bei der Notengebung möglich und sollten von den Schülerinnen und Schülern individuell nach Leistungsstand angepasst werden
z. B. Salto vorwärts, Handstütz-Überschlag vorwärts.
erleichterte Bedingungen:
z. B. Salto vorwärts Absprung mit Minitrampolin, Landung auch in Rückenlage auf einem Mattenberg möglich
z. B. Handstütz Sprungüberschlag mit Minitrampolin über einen Mattenberg
Sachgerechte Anwendung von Helfergriffen
z. B. Klammergriff am Oberarm oder am Oberschenkel, Griffsicherung durch Umfassen der Handgelenke
Benennen und Erkennen leistungsbestimmender Merkmale und Fehler bei sich und anderen auch anhand von Hilfsmitteln
z. B. Beobachtungskarte, Video, Phasenbilder …
Kenntnis von

  • Techniken des Helfens und Sicherns,
  • fachgerechtem Auf- und Abbau der verwendeten Turngeräte

BPE 1.3

Bewegen im Wasser:
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über eine sichere Schwimmfähigkeit. Sie erweitern ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um sich im Wasser zu bewegen (schwimmen, tauchen). Sie bewegen sich sicher im Wasser und demonstrieren einen Transportgriff bei ermüdeten Schwimmern.
Die Schülerinnen und Schüler kennen die sportliche und gesundheitspräventive Bedeutung des Schwimmens im Hinblick auf weitere Wassersportarten und Freizeitmöglichkeiten, zum Beispiel Schwimmen, Surfen, Segeln in natürlichen Gewässern.

Demonstration von zwei Schwimmtechniken mit Starts und Wenden unter Berücksichtigung wichtiger Technikmerkmale über eine Strecke von 50 m
z. B. Rollwende, Kippwende
z. B. Kraulschwimmen (Zug‑, Druckphase, Atmung)
Nennen und Erklären wichtiger Merkmale von zwei Schwimmtechniken

Startsprung und mindestens 400 m Schwimmen in höchstens 25 Minuten
siehe Deutscher Schwimm-Verband (DSV) Jugendschwimmabzeichen Silber (Empfehlung 300 m in Bauch- und 100 m in Rückenlage)
Zielorientiertes Tauchen
z. B. durch Reifen tauchen, zweimal 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines Gegenstandes (siehe Jugendschwimmabzeichen Silber)
Anwendung eines Transportgriffes bei ermüdeten Schwimmern
Schieben, Ziehen: siehe DLRG
Rettungsschwimmen, Schlepptechniken
Ausführung einfacher Fuß- und Kopfsprünge aus geringer Höhe

Aufzählung und Einhaltung von Bade‑, Hygiene- und Sicherheitsregeln
siehe Baderegeln der DLRG
Realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit beim Bewegen im Wasser

BPE 1.4

Tanzen, Gestalten, Darstellen:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Bewegungserfahrung und ihr Bewegungsrepertoire in Bezug auf Körperwahrnehmung und Ausdruck. Sie demonstrieren gymnastische und tänzerische Grundformen und Techniken. Hierbei setzen sie vorgegebene Bewegungen in kreativen Bewegungsverbindungen zum Rhythmus von Musik und raumorientiert um und prägen sich eine Bewegungskombination ein. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine Bewegungsverbindung und präsentieren sie. Zudem kennen sie Kriterien von Bewegungsqualität und einen Tanzstil. Die Schülerinnen und Schüler schätzen die eigene Leistung realistisch ein und reflektieren die Bedeutung des Inhaltsbereichs als Freizeitaktivität.

Demonstration gymnastischer Grundformen
federn, gehen, laufen, hüpfen, springen …
Demonstration spezifischer Techniken mit einem Handgerät
Ball, Band, Reifen, Seil
gerätespezifische Grundtechniken (Abwurf, Rollen, Fangen …)
Kenntnis und Demonstration von Merkmalen von Bewegungsqualität
Körperspannung, Bewegungstempo, Körperhaltung
Demonstration eines Tanzstils
z. B. Hip-Hop, Jazz, Modern
Einsatz verschiedener Objekte und Materialien
z. B. Hut, Stuhl, Tücher
Gestaltung von Bewegungsverbindungen
z. B. Einzel‑, Paar- oder Gruppengestaltung entwickeln und präsentieren
Dokumentation und Einprägung einer Bewegungskombination
z. B. Schrittfolgen, Raumwege
Benennen von Gestaltungskriterien und möglichen Variationen
z. B. Aufstellungsformationen, Raumwege

BPE 1.5

Fitness entwickeln:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern entwicklungsgemäß ihre konditionellen Leistungen (Fitness). Sie erkennen die Bedeutung regelmäßigen Bewegens für das eigene Wohlbefinden und eine gesunde Lebensweise, sowohl im physischen als auch im psychischen Bereich. In Praxis-Theorie-Verknüpfungen erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse des sportlichen Trainings.

Aufbau und Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten
Bedeutung regelmäßiger Belastung, sportspielspezifische Fitness, Grundlagenausdauer
sportpraktische Hausaufgaben für weitere Trainingsreize
Ausführung eines entwicklungsgemäßen Fitnesstrainings:

  • Funktionsgerechte Bewegungsausführung
  • Erkennen gesundheitlicher Risiken
zielgerichtetes Krafttraining (angepasste Krafttests), Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht (z. B. HIT), Ausdauertraining (30-Min-Lauf zur Überprüfung der Grundlagenausdauer), Entwicklung der spielspezifischen Fitness (z. B. Pendellauf zur Überprüfung der spielspezifischen Ausdauer), Schnelligkeits- und Reaktionstraining
Einsatz und Reflexion aktueller Medien (z. B. Fitness-Apps/‑Tracker)
anatomische und physiologische Grundlagen
z. B. einseitige Belastung; muskuläre Dysbalance, Ausgleichsmaßnahmen, Regeneration, Sportverletzungen, Erste Hilfe
Erklärung der Bedeutung des Aufwärmens vor körperlichen Belastungen
z. B. Aufwärmen vor dem Training zur Verletzungsprophylaxe, Dehnübungen korrekt ausführen
Kenntnisse einer gesundheitsgerechten Lebensführung
z. B. Grundlagenkenntnisse zur Ernährung vor, während und nach dem Sport
Alkohol, Drogen, Nahrungsergänzungsmittel/Doping
digitale Medien (z. B. Fitness-Apps zur Ernährung)
Nennung und Beurteilung von Gesundheitsrisiken bei Sport und Bewegung
Einfache Erste Hilfe Maßnahmen (z. B. PECH-Regel) und Absetzen eines Notrufes

BPE 2*

Spielen: Basketball, Handball, Fußball, Volleyball

58

In den Mannschaftsspielen Basketball, Handball, Fußball und Volleyball erkennen die Schülerinnen und Schüler die Grundstruktur eines Spiels und sind in der Lage, aktiv an Spielen teilzunehmen, sie zu verändern und umzugestalten.
Praxisbegleitend erwerben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse der Struktur von Sportspielen und verbessern ihre Regelkenntnisse, sie übernehmen Schiedsrichtertätigkeiten und organisieren eigenverantwortlich den Spielbetrieb.
Die daraus resultierende soziale Integration und Stärkung im sozialen Handeln begünstigt eine Kooperation in homogenen und heterogenen Mannschaften. Schülerinnen und Schüler konkurrieren fair und regulieren ihre Emotionen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Überblick über die wichtigsten Regeln, lernen vereinbarte Regeln zu akzeptieren und sich sozial und kooperativ zu verhalten. Sie lernen, an der Vorbereitung und Durchführung schulischer Turniere mitzuarbeiten.

BPE 2.1

Basketball:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre technischen Fertigkeiten, taktischen Fähigkeiten, ihre Spielfähigkeit sowie die allgemeine und spielspezifische Kondition in spielnahen Situationen. In Praxis-Theorie-Verknüpfungen erwerben sie grundlegende Kenntnisse der Struktur von Sportspielen.
Die Schülerinnen und Schüler nennen und erklären den Spielgedanken des Spieles Basketball. Sie kennen und variieren Regeln, Spielfeld, Spielball und Spielerzahl zur Spielgestaltung situationsangemessen.

Passen und Fangen
Spiel- und Übungsreihen zum Fangen und Passen
Dribbling
Dribblingparcours
Korbleger, Positionswürfe, Freiwürfe
Spiel- und Übungsreihen zum Werfen
Würfe aus spielnahen Situationen
z. B. Sprungstopp, Parallelstopp
Stopp- und Sternschritt

Rebound

Mannschaftliches Zusammenspiel
Anbieten, Freilaufen
Manndeckungsspiele, Überzahlspiel
Varianten von Kombinationsballspielen
Überzahlspiel z. B. 2:1, 3:2, 4:3
Kleinfeldspiele mit vereinfachten Regeln, z. B. Streetball
Zielspiel 3:3 oder 4:4
offensives Abwehrverhalten, Manndeckung
Allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit
Spielspezifische Kondition in Kleinfeldspielen
Spielnahe Situationen
Zielspiel auch mit reduzierter Spielerzahl
intermittierende/azyklische Kondition
spielgemäße Trainingsformen unter Einbeziehung der Variablen der Spielorganisation, Kleinfeldspiele mit geringerer Spielerzahl, Überzahl‑, Unterzahlspiele
Regelkunde
Schiedsrichtertätigkeit

BPE 2.2

Handball:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre technischen Fertigkeiten, taktischen Fähigkeiten, ihre Spielfähigkeit sowie die allgemeine und spielspezifische Kondition in spielnahen Situationen. In Praxis-Theorie-Verknüpfungen erwerben sie grundlegende Kenntnisse der Struktur von Sportspielen.
Die Schülerinnen und Schüler nennen und erklären den Spielgedanken des Spieles Handball. Sie kennen und variieren Regeln, Spielfeld, Spielball und Spielerzahl zur Spielgestaltung situationsangemessen.

Werfen, Fangen, Passen, Prellen
Spiel- und Übungsreihen zum Werfen und Fangen
Schlagwurf, Sprungwurf
Schlagwurf und Sprungwurf aus dem 3er-Rhythmus
Sprungwurf (z. B. Sprungwurfkarussel)
Mannschaftliches Zusammenspiel
Kombinationsballspiele
Manndeckungsspiele
Manndeckung im ganzen Feld, bis zur Mittellinie, in Tornähe
Überzahlspiel
Kleinfeldspiele mit geringerer Spielerzahl
Überzahlspiel 3:2, 4:3
Übergeben – Übernehmen
Angriff und Abwehr bei offensivem Abwehrverhalten
Abwehrsystem 3:3, 5:1, 1:5
Allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit
Spielspezifische Kondition in Kleinfeldspielen
Spielnahe Situationen
Zielspiel auch mit reduzierter Spielerzahl
intermittierende/azyklische Kondition
spielgemäße Trainingsformen unter Einbeziehung der Variablen der Spielorganisation, Kleinfeldspiele mit geringerer Spielerzahl, Überzahl‑, Unterzahlspiele
Regelkunde
Schiedsrichtertätigkeit

BPE 2.3

Fußball:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre technischen Fertigkeiten, taktischen Fähigkeiten, ihre Spielfähigkeit sowie die allgemeine und spielspezifische Kondition in spielnahen Situationen. In Praxis-Theorie-Verknüpfungen erwerben sie grundlegende Kenntnisse der Struktur von Sportspielen.
Die Schülerinnen und Schüler nennen und erklären den Spielgedanken des Spieles Fußball. Sie kennen und variieren Regeln, Spielfeld, Spielball und Spielerzahl zur Spielgestaltung situationsangemessen.

Passen, Ballannahme, Ballmitnahme, Dribbling
Grundtechniken, Innenseite links/rechts
Spann bzw. Außenseite
Torschüsse
Spannstöße, „Volley“, Innenseite
Torschüsse aus verschiedenen Positionen
Mannschaftliches Zusammenspiel
Anbieten, Freilaufen, Ausnutzen des Spielraumes
Kleinfeldspiele mit geringerer Spielerzahl
Überzahlspiel
Überzahlspiel 5:1, 5:2, 4:2
allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit
spielspezifische Kondition in Kleinfeldspielen
spielnahe Situationen
Zielspiel auch mit reduzierter Spielerzahl
intermittierende/azyklische Kondition
spielgemäße Trainingsformen unter Einbeziehung der Variablen der Spielorganisation, Kleinfeldspiele mit geringerer Spielerzahl, Überzahl‑, Unterzahlspiele
Regelkunde
Schiedsrichtertätigkeit

BPE 2.4

Volleyball:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre technischen Fertigkeiten, taktischen Fähigkeiten, ihre Spielfähigkeit sowie die allgemeine und spielspezifische Kondition in spielnahen Situationen. In Praxis-Theorie-Verknüpfungen erwerben sie grundlegende Kenntnisse der Struktur von Sportspielen.
Die Schülerinnen und Schüler nennen und erklären den Spielgedanken des Spieles Volleyball. Sie kennen und variieren Regeln, Spielfeld, Spielball und Spielerzahl zur Spielgestaltung situationsangemessen.

Oberes und unteres Zuspiel
oberes und unteres Zuspiel in spielnahen Kleinfeldspielen
Aufschlag
Aufschlag von unten und/oder oben
Kleinfeldspiele mit reduzierter Spielerzahl
Veränderbarkeit von Spielfeld in Länge und Breite, Netzhöhe, Spielregeln, z. B. Beachvolleyball
Spielformen, die den Grundgedanken des Volleyspielens nach vereinfachten Spielregeln beinhalten
z. B. 1 mit 1, Kaiserspiel 1:1, 2:2, 3:3
Volleyball 4:4

allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit
spielspezifische Kondition in Kleinfeldspielen
spielnahe Situationen
Zielspiel auch mit reduzierter Spielerzahl
intermittierende/azyklische Kondition
spielgemäße Trainingsformen unter Einbeziehung der Variablen der Spielorganisation, Kleinfeldspiele mit geringerer Spielerzahl, Überzahl‑, Unterzahlspiele
Regelkunde
Schiedsrichtertätigkeit

BPE 3*

Erlebnis- und Trendsportarten, Sportarten mit besonderem regionalem Stellenwert, Sportarten aus dem offiziellen Schulsportwettkampfprogramm (Jugend trainiert für Olympia/Paralympics)

20

Die Schülerinnen und Schülern lernen Erlebnis‑, Trendsportarten, Sportarten mit besonderem regionalem Stellenwert oder Sportarten aus dem offiziellen Schulsportwettkampfprogramm (Jugend trainiert für Olympia/Paralympics) kennen. Sie erweitern ihre sportliche Handlungskompetenz und ihre Körpererfahrung. Sie erleben die vielfältigen Erscheinungsformen des Sports an zwei Beispielen.
Die unterrichteten Sportarten aus BPE 3 können, müssen aber nicht in die Notengebung einbezogen werden.

BPE 3.1

Die Schülerinnen und Schüler erfahren und reflektieren die vielfältigen Erscheinungsformen des Sports.

Zwei Sportarten
Angebot im personellen, räumlichen und organisatorischen Rahmen der Möglichkeiten der Schule
z. B. Badminton, Tischtennis, Wintersportarten, Wassersportarten, CrossFit, Klettern

Operatorenliste

In den Zielformulierungen der Bildungsplaneinheiten werden Operatoren (= handlungsleitende Verben) verwendet. Diese Zielformulierungen (Standards) legen fest, welche Anforderungen die Schülerinnen und Schüler in der Regel erfüllen. Zusammen mit der Zuordnung zu einem der drei Anforderungsbereiche (AFB) dienen Operatoren einer Präzisierung. Dies sichert das Erreichen des vorgesehenen Niveaus und die angemessene Interpretation der Standards.

Anforderungsbereiche
Im Anforderungsbereich I weisen die Prüflinge nach, dass sie Sachverhalte und/oder Fertigkeiten aus einem abgegrenzten Gebiet im gelernten Zusammenhang wiedergeben sowie gelernte und geübte Arbeitstechniken und Verfahrensweisen in einem begrenzten Gebiet und in einem wiederholenden Zusammenhang beschreiben und anwenden können.
Anforderungsbereich II umfasst selbstständiges Auswählen, Anordnen, Verarbeiten und Darstellen bekannter Sachverhalte unter vorgegebenen Gesichtspunkten in einem durch Übung bekannten Zusammenhang und selbstständiges Übertragen des Gelernten auf vergleichbare neue Situationen, wobei es entweder um veränderte Fragestellungen, veränderte Sachzusammenhänge oder abgewandelte Verfahrensweisen gehen kann.
Anforderungsbereich II umfasst planmäßiges und kreatives Verarbeiten komplexer Problemstellungen mit dem Ziel, zu selbstständigen Deutungen, Folgerungen, Wertungen und begründeten Lösungen in praktischen und theoretischen Zusammenhängen zu gelangen. Dabei werden aus den gelernten Methoden oder Lösungsverfahren die zur Bewältigung der Aufgabe geeigneten selbstständig ausgewählt oder einer neuen Problemstellung angepasst.
Operator Erläuterung Zuordnung
AFB
analysieren
auf einzelne Merkmale hin untersuchen bzw. zergliedern und dadurch klarlegen
II, III
anwenden
eine Fähigkeit oder Fertigkeit, eine bestimmte Technik oder Taktik etc. verwenden
II
ausformen
erlernte Bewegungen, Techniken, Spiele (kreativ) weiterentwickeln
II, III
ausführen
erklärte, vorgeführte, beschriebene Bewegungen, Techniken, Spiele etc. selbst ausüben
I
benennen
Begriffe oder Sachverhalte anführen (ohne zu kommentieren)
I
beschreiben
Bewegungen, Techniken, Sachverhalte, Zusammenhänge etc. fachsprachlich richtig, in eigenen Worten wiedergeben
II
beurteilen
Bewegungsausführungen, Taktiken, Methoden und Sachverhalte selbständig einschätzen, wobei die Kriterien bzw. Gründe erläutert werden
III
demonstrieren
etwas vormachen, zeigen
I
dokumentieren
etwas schriftlich, grafisch, digital festhalten
I, III
einprägen
etwas eindringlich ins eigene Bewusstsein bringen, dass es im Gedächtnis bleibt
I
einschätzen
in bestimmter Weise beurteilen, bewerten
III
entwickeln
etwas ausbilden, entstehen lassen
III
erbringen
ein Ergebnis liefern
I, II
erfahren
etwas erleben und kennen lernen
I
erfassen
Reize über Sinnesorgane aufnehmen, im Gehirn verarbeiten und sich bewusst machen
II
erkennen
wesentliche Informationen aus vorgegebenen Handlungen, Material oder aus Kenntnissen herausfiltern
II
erklären
Sachverhalte auf Theorien, Modelle, Regeln, Gesetze, Funktionszusammenhänge zurückführen, Hintergründe bzw. Ursachen aufzeigen
II, III
erweitern
vergrößern des eigenen Technik‑, Taktik- und Bewegungsrepertoires
I
erwerben
sich durch Übung bzw. Lernen aneignen von Technik‑, Taktik- und Bewegungsrepertoires
I
festigen
widerstandsfähiger, stärker werden
I
gestalten
anordnen, arrangieren und ausführen von mehreren Bewegungselementen zu einem Ganzen (z. B. Tanz, Kür)
II
handeln
bewusstes Ausführen oder Tun
II, III
kennen
Informationen über einen Sachverhalt (z. B. Spielregeln) haben und diese wiedergeben können
I
nennen
Informationen aus vorgegebenem Material entnehmen oder Kenntnisse anführen
I
organisieren
vorbereiten und durchführen (z. B. ein Turnier oder einen Wettkampf
II
planen
etwas entwerfen, festlegen und den Verlauf strukturieren
II, III
präsentieren
Bewegungen, Techniken, Spiele, Sachverhalte, Methoden darbieten
II
reflektieren
sich mit Inhalten und Handlungen kognitiv auseinandersetzen
III
umsetzen
Ideen, Ziele, Vorhaben verwirklichen
II
variieren
Bewegungen, Techniken, taktische Elemente, Spiele etc. verändern
II, III
verarbeiten
etwas kognitiv und psychisch bewältigen oder etwas kreativ umsetzen
II
verbessern
verändern und dadurch besser machen, auf einen besseren Stand bringen
II, III
verfügen
Fähigkeit ein bestimmtes Verhaltensrepertoire bzw. eine Technik und/oder Taktik situationsbedingt abzurufen
II

Fußleiste